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Die Vorstandschaft des MSC-Ketsch
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Willkommen beim MSC Ketsch
Beim traditionsreichen Motorradtreffen standen nicht nur Maschinen im Mittelpunkt. Vor allem der Austausch unter Bikern machte das Wochenende in Ketsch besonders.
Begeisterte Biker aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland haben sich Anfang Juli auf dem Vereinsgelände des MSC Ketsch zum 47. Enderle-Motorradtreffen versammelt. Über drei Tage hinweg stand das Clubgelände ganz im Zeichen der gemeinsamen Leidenschaft für motorisierte Zweiräder. Das traditionsreiche Treffen sei seit vielen Jahren „ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Motorradszene“ und habe auch dieses Mal seinen guten Ruf bestätigt, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.
Bereits am Freitag trafen die ersten Motorradfahrer in Ketsch ein und sorgten rund um das Clubhaus für reges Treiben. Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich das Treffen zu einem geselligen Treffpunkt für langjährige Stammgäste ebenso wie für zahlreiche Erstbesucher. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch, gemeinsame Gespräche und das Wiedersehen mit Freunden, die sich seit Jahren regelmäßig beim Enderle-Motorradtreffen begegnen.
Eine Neuerung prägte die diesjährige Veranstaltung besonders: Erstmals verzichtete der Verein auf ein großes Festzelt und richtete das Treffen vollständig unter freiem Himmel aus. Für ausreichend Schatten montierten die Helfer drei Sonnenschirme mit jeweils sechs Metern Durchmesser. Wer eine Abkühlung suchte, konnte zudem die Außendusche auf dem Vereinsgelände nutzen.
Neues Konzept kommt bei den Bikern hervorragend an
Diese Veränderungen kamen bei den Gästen gut an. Das offene Konzept habe der Veranstaltung „einen familiären Charakter“ verliehen, schreibt der Motorsportclub. Viele Besucher hätten den Verantwortlichen ihre Zufriedenheit persönlich mitgeteilt und bereits ihre Rückkehr für das kommende Jahr angekündigt. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, hätten zahlreiche Gäste versprochen.
Während des gesamten Wochenendes war das Gelände nach Angaben des Vereins gut besucht. Motorräder unterschiedlichster Marken, Modelle und Baujahre lockten zahlreiche Blicke auf sich. Für Technikinteressierte bot sich reichlich Gelegenheit, Maschinen zu vergleichen, Erfahrungen auszutauschen und über technische Details zu fachsimpeln. Gleichzeitig standen aber vor allem die Begegnungen zwischen den Teilnehmern im Vordergrund.
Auch kulinarisch ließ das Treffen kaum Wünsche offen: Das Helferteam des MSC kümmerte sich mit großem Engagement um die Bewirtung der Gäste. Niemand habe hungrig oder durstig bleiben müssen, betont der Verein. Gelobt worden seien sowohl das abwechslungsreiche Speisen- und Getränkeangebot als auch die reibungslose Organisation der gesamten Veranstaltung.
Bis in die Abendstunden herrschte auf dem Vereinsgelände eine entspannte Atmosphäre. In geselliger Runde wurden Benzingespräche geführt, Reiseerlebnisse erzählt und Pläne für kommende Motorradtouren sowie weitere Treffen geschmiedet. Das Enderle-Motorradtreffen habe erneut gezeigt, „dass die Gemeinschaft und die Leidenschaft für das Motorradfahren Generationen verbindet“, heißt es in der Mitteilung.
Entsprechend positiv fällt auch die Bilanz des Veranstalters aus: Der MSC Ketsch kann nach eigenen Angaben auf „ein rundum gelungenes Veranstaltungswochenende“ zurückblicken. Das 47. Enderle-Motorradtreffen sei ein voller Erfolg gewesen und habe den hohen Stellenwert der Traditionsveranstaltung einmal mehr unterstrichen.
Von einem “ Achtungserfolg“ kann man beim Oldtimertreffen in Ketsch am 1. Mai nun wirklich nicht mehr sprechen:
Dieses überregional bekannte Meeting der Old-und Youngtimerszene, welches von dem ADAC angeslossenen MSC Ketsch unter Mitwirkung der DLRG-Jugend Ketsch mit Fleiß und Herzblut arrangiert, geplant und durchgeführt wurde, ist wahrlich zu einem Aushängeschild für die Gemeinde Ketsch herangereift!
Bei herrlichem Wetter kamen schon bereits in der Früh nach 8 Uhr die ersten Fahrzeuge zum Bruchgelände bei der Rheinhalle, um für ihre zwei-und vierrädrigen Schätze angemessene Stellplätze zu bekommen. Bereits gegen 11 Uhr war abzusehen, dass dieses Treffen wieder einmal für alle Beteiligte – Fahrzeugbesitzer und Besucher – zu einem tollen Erlebnistag wird.
Auch der erstmalig aufgerufene Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro pro Fahrzeug ab 250ccm, wurde von den Teilnehmern verständnisvoll ohne jegliche Diskussion entrichtet. Man zeigte ich sogar sehr erfreut darüber, dass ein Verein noch über so viel Manpower und Enthusiasmus heutzutage verfügt, um eine solche Veranstaltung zu stemmen.
Unter den weit über 600 Fahrzeugen befanden sich ausnahmslos alle deutschen Marken – auch sehr seltene Modelle wie Bordward, NSU und Glas. Doch auch spezielle Fahrzeuge von Mercedes, BMW, Porsche, Ford und Opel konnten mit herrlichen Augenweiden aufwarten, sodass die Besucher absolut auf ihre Kosten gekommen sind. Amerikanische Straßenkreuzer und Sportwagen konnen ebenfalls näher in Augenschein genommen werden. Die Besitzer haben gerne die Motorhauben geöffnet und die 8-Zylinder Motoren präsentiert. Das Aufheulen der Motoren war für die erfreuten Besucher Musik in ihren Ohren!
Auch die Zweiradszene konnte mit wunderschönen Motorrädern aufwarten – Horex Regina mit Seitenwagen, Kawasaki 900 Z1, Suzuki 750 Wasserbüffel, aber auch tolle Mopeds wie NSU Quickly oder Kreidler RS und vieles mehr wurde den Zuschauern nicht vorenthalten.
Es ergaben sich Gespräche innerhalb der Oldtimerszene, wobei Erfahrungen über Ersatzteile, Instandsetzungen und weitere Treffen ausgetauscht wurden. Aber auch Fahrzeugbesitzer, welche Ihre Fahrzeuge veräußern wollten, hatten diese entsprechend gekennzeichnet und ausgeschrieben, wodurch das bunte Treiben auf dem Gelände noch mehr Inspiration erfuhr.
Nachdem sich auch die DLRG-Jugend offensichtlich mit den angebotenen Speisen und Getränken zufrieden zeigte, sollte der nächsten Veranstaltung am 1. Mai 2027 nichts mehr im Wege stehen!
Der erste Vorsitzende des MSC Ketsch, D. Mummert, hat sich zumindest sehr positiv über den gesamten Verlauf der Veranstaltung – insbesondere natürlich über die vielen helfenden Hände aller Beteiligten – lobend geäußert.
Trotz eher unsicheren Zeiten in Bezug auf die Weltpolitik und den daraus resultierenden Engpässen und Verteuerungen der Rohstoffpreise, werden die Besitzer von Oldtimern es sich nicht nehmen lassen, ihre Garagen zu öffnen und somit ihren Schätzen wieder freien Auslauf zu gewähren! Eine Präsentation vor dem fachkundigen und zahlreichen Publikum beim Festgelände in Ketsch ist schließlich der Champagner bei den Ausfahrten, wo fast jeder Eigentümer verbale Belobigungen und Komplimente für sein Fahrzeug in Empfang nehmen darf!
Es ist u.a. der Lohn für die stetige Instandhaltung der Fahrzeuge, was sehr viel Eigeninitiative, aber auch oft eine finanzielle Herausforderung bedeutet. Neu hinzu kommt nun zusätzlich ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro für Kraftfahrzeuge ab 250ccm, welcher das Resultat auch ständig steigender Preise von Genehmigungen und Equipment darstellt.
Die Teilnehmer mit viel Benzin im Blut werden wohl diese Maßnahme nachvollziehen können, da ansonsten die Durchführung einer solch mittlerweile großen Veranstaltung nicht mehr machbar wäre.
Aber es gibt hier auch eine gute Nachricht: Die Preise für Speisen und Getränke / Kaffee und Kuchen – bleiben nach wie vor auf gewohnt niedrigem Niveau!
Somit kann es dann auch bald losgehen: die Badewanne, das Cremeschnittchen, die Ente und der Hundeknochen, der Chinese, die Sharknose und die Göttin, der Elefantenrollschuh und die Wanderdüne……sind alles Autos, welche aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Eigenschaften solche Spitznamen im Volksmund bekamen. Ein Indiez dafür, wie nahe man sich diesen Wegbegleitern früher fühlte und diese oft auch entsprechend vergötterte.
Aber auch Motorräder erging es nicht anders: die Güllepumpe, der Wasserbüffel, die Gummikuh sind allesamt Namen, bei welchen die alten Haudegen und Motorradfahrer sofort wissen, welches Modell gemeint ist.
Alle diese Fahrzeuge werden Sie, sofern natürlich auch der Wettergott mitspielt, am 1. Mai in Ketsch auf dem Festgelände und rund um die Rheinhalle bewundern und näher in Augenschein nehmen können. Sprechen Sie die Besitzer ruhig an – sie werden gerne über den Werdegang ihrer Legende berichten!
Um dieses Event wieder stemmen zu können, wird der dem ADAC angeschlossene MSC Ketsch wieder einmal mehr durch die DLRG-Jugend unterstützt – die Jugend übernimmt Speisen und Getränke – Kaffee und Kuchen stellt der MSC Ketsch zur Verfügung. Natürlich wird die Veranstaltung auch vom Personal des MSC Ketsch bei Einweisungen und der gesamten Planung vertreten.
Somit kann man nun nur noch wünschen, dass auch 2026 das Oldtimertreffen wieder ein voller Erfolg werden wird und die Veranstaltung auf tolle Resonanz stößt.
Am Freitag, den 27.02.2026, eröffnete der 1. Vorstand D. Mummert die Jahreshauptversammlung im Clubhaus des MSC Ketsch pünktlich um 19 Uhr.
Ein Rückblick auf die Geschehnisse, Events und der Status Quo der Kassenverwaltung für das gesamte Jahr 2025 stand unter anderem auf dem Programm. Schnell wurde den zahlreich erschienenen Anwesenden bewußt, dass so einiges in diesem Vereinsleben geschaffen und gemeinschaftlich gestemmt wurde!
Das mittlerweile überregional bekannte und beliebte Oldtimertreffen am 1. Mai war natürlich aufgrund der immensen Teilnahme von etwa 700 Fahrzeugen der Höhepunkt der Veranstaltungen – doch nicht minder beliebt wurden beim Motorradtreffen und dem 10. Opel GT Treffen viele Teilnehmer – angereist aus ganz Deutschland sowie der Schweiz, Luxemburg, Frankreich und Dänemark – excellent mit Speisen und Getränken versorgt. Die immer kameradschaftliche Stimmung im Kreis des MSC hat somit auch dazu beigetragen, dass die Gemeinde Ketsch, insbesondere aber der dem ADAC angeschlossene Motorsportclub Ketsch eine positive und vorbildliche Demonstration europäischer Verbundenheit aufgezeigt hat.
Schatzmeister U.Spatz konnte überzeugend die Ausgaben und Einnahmen des Vereins im Jahre 2025 darlegen – eine vorherige Prüfung des 1. Kassenwartes W. Söhnlein konnte die Vorstandschaft entlasten. Aufgrund vieler freiwilligen Helfer der Vereinsmitglieder incl. der Vorstandschaft war es machbar, die Ausgaben des Vereins in einem Rahmen zu halten, sodass zusammen mit der Unterstützung der Gemeinde Ketsch und dem ADAC das Vereinsleben auch zukünftig auf gesunden Beinen steht.
Explizit wurden natürlich auch die Aktivitäten der Ketscher DLRG-Jugend erwähnt, welche dafür Sorge tragen, dass so große Events wie das Oldietreffen überhaupt stattfinden können! Die Manpower dieser Mädels und Jungs ist überragend!
Die Wahl von 1. Vorsitzenden, dem Kassenwart sowie dem 2. Kassenprüfer war durchzuführen und stand auf der Agenda. Hierbei wurden die bisherigen Amtsinhaber – D. Mummert, U. Spatz und R. Fuchs einstimmig wieder gewählt und alle Gewählten nahmen auch die Wahl an. “ Never change a winnig team“
Nun bat der 1. Vorstand alle Anwesenden sich zum Gedenken an die drei verstorbenen Mitglieder des MSC im Jahre 2025 und Frühjahr 2026 zu erheben. Diese Kameraden werden bei uns nicht vergessen sein!
Der Punkt “ Verschiedenes“ versprach nun noch eine offene und engagierte Diskussion über zukünftige Durchführungskriterien des Oldtimertreffens. Eine demokratische Aufarbeitung des Themas wird jedoch wie immer auch hier zu einem akzeptablen Nenner führen.
Letztlich konnte der 1. Vorsitzende D. Mummert die Jahreshauptversammlung um kurz nach 20 Uhr schließen – nicht ohne sich nochmals für das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder zu bedanken.